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Unser Sonnensystem besteht aus einem Stern, unserer
Sonne,
und den 8 Planeten
Merkur,
Venus,
Erde,
Mars,
Jupiter,
Saturn,
Uranus und
Neptun;
den sog. Zwergplaneten, zu denen u. a. auch
Pluto
gehört, sowie
über 60 Monde der einzelnen Planeten bzw. Zwergplaneten, sowie interplanetarer Staub
die bzw. der auf der sog. Planetenscheibe die Sonne umkreisen. Dabei gibt
es unter den Planeten gewaltige
Größenunterschiede.
Darüber hinaus befindet sich zwischen Mars und Jupiter der sog.
Asteroidengürtel,
den man auf der
nachfolgenden Grafik
sehr schön erkennen kann.
Und in einer Entfernung die etwa der von
Pluto
entspricht, umgibt der sog.
Kuipergürtel
das Sonnensystem gefolgt von der
Oorth`schen Wolke,
die noch weiter entfernt von der Sonne
das gesamte System wie eine Kugel umschliest.
Das gesamte Sonnensystem
hat einen Durchmesser von etwa 500 AE (Astronomischen Einheiten, also 500 mal
der Entfernung zwischen Erde und Sonne). Es bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von
220 Kilometern pro Sekunde !!! (das sind 792.000 km/h)
auf seiner Umlaufbahn um das Zentrum unserer
Galaxie - der Milchstrasse,
welches wiederrum etwa 25.000 bis 30.000
Lichtjahre (hier waren die Quellen nicht eindeutig) entfernt ist.
Ein kompletter Umlauf des
Sonnensytems um das
Zentrum der
Galaxie
dauert ganze 225 Millionen Jahre.
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Entstehung des Sonnensystems
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Unser
Sonnensystem
ist vor etwa 4,5 Milliarden Jahren aus einem Stern, einer anderen Sonne entstanden,
die vor unserer jetzigen
Sonne
existiert hat. Am Ende der Lebensdauer dieses vorherigen Sternes,
blähte er sich auf, und explodierte in einer gigantischen sog. Supernova. Dadurch wurde Materie
dieses Sternes in das Weltall geschleudert, wodurch eine große "Gaswolke" entstand, die hauptsächlich aus
Wasserstoff bestand.
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Nach und nach zog sich diese Gas- und Staubwolke, ein Teil dieser Materie, wieder zu einer Scheibe zusammen,
woraus sich in der Mitte aufgrund der dort vorherrschenden größten Schwerkraft
unsere jetzige Sonne mit ihren 99,4 % der gesamten Masse des Sonnensystems
und rund herum die neun Planeten bildeten. Die dabei noch übrig gebliebene Materie ist
dann zum
Asteroidengürtel,
dem
Kuipergürtel
und der
Oorthschen Wolke
in den jeweiligen Bereichen geworden.
Nach einigen hundert Millionen Jahren hatte sich im Zentrum so viel Material
verdichtet, daß die Kernfusion (Wasserstoff fusioniert zu Helium, wodurch eine große Menge Energie freigesetzt wird)
setzte ein. Ein leuchtender Stern, unsere heutige Sonne, hatte sich gebildet, und leuchtet und strahlt seither.
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Der Sonnenwind trug dann die Atome und Moleküle der rotierenden Gasscheibe von der
Sonne
weg. Dabei betraf das
die schweren Teilchen wie Eisen weniger als die leichten Atome und Moleküle von Wasserstoff und Helium, die
weiter nach aussen getragen wurden.
Die schweren Teilchen stießen im Laufe der Zeit zusammen und verbanden sich größtenteils, was innerhalb von etwa
100.000 Jahren gerade mal Staubkörner von einigen Millimetern hervorbrachte. Erst nach weiteren 10 Millionen
Jahren waren daraus Planetesimale (Gesteinsbrocken von ein paar Kilometern Durchmesser) entstanden. Und erst noch
einmal Millionen Jahre später hatten sich dann die heutigen Planeten gebildet.
Auf diese Weise kam es durch den bereits erwähnten Effekt mit dem Sonnenwind auf die schweren und leichten Teilchen
der Gasscheibe,
daß sich im inneren
Sonnensystem
die
kleinen, terrestrischen Planeten
mit einer festen Oberfläche und im äußeren
Sonnensystem
die
großen Planeten mit gasförmiger Oberfläche
bildeten.
Im heutigen Asteroidengürtel, in dem sich die noch verbliebenen Planetesimale - heute Asteroiden genannt - befinden,
konnte sich vermutlich aufgrund der starken Schwerkraft des benachbarten Jupiter kein weiterer Planet bilden.
Unsere
Sonne
ist eine Stern der 4. Generation. Das bedeutet, daß es vorher bereits 3 Sterne
gegeben hat. Jeder von ihnen explodierte am Ende seiner Lebensdauer in einer gigantischen Explosion
(Supernova), und schleuderte seine Materie in alle Richtungen ins All. Auch unserer Sonne wird es eines Tages -
in mehreren Milliarden Jahren - so ergehen.
Folglich sind die Sterne einer nächsten
Generation immer kleiner, als die Vorgängersterne, da ein Teil der zuvor weggeschleuderten Materie im Weltraum
verbleibt, und nicht zu einem neuen Stern wird.
So war der allererste Stern größer als der Stern der 2. Generation. Und dieser
wiederrum war größer als der Stern der 3. Generation.
Da die Planeten unseres
Sonnensystems
aus der ins All geschleuderten Materie des letzten Sternes
entstanden, waren die Atome, aus denen sich die Planeten und Gesteinsbrocken und speziell auf der Erde die Lebewesen -
also auch wir -
und Pflanzen zusammensetzen, einstmals alle Bestandteil eines Sternes bzw. einer Sonne.
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Der Aufbau im Detail
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Die Sonne: Das Zentrum des Sonnensystem stellt, wie schon der Name sagt, die Sonne dar. Ihre Ausmaße werden
oft falsch eingeschätzt, da sie immerhin aus 99,4 % der Masse unserer Galaxie besteht. Die verbleibenden
0,6 % bilden die Planeten, Monde, Asteroiden, Kometen und der interplanetare Staub der nach der Entstehung des
Sonnensystems übrig geblieben ist.
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Sonne |
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Die terrestrischen Planeten: Den inneren Teil des Sonnensystems bilden die ersten 4 Planaten,
Merkur,
Venus,
Erde und
Mars
- auch terrestrische Planeten genannt. Diese sind alle mit der Erde vergleichbar, was heißt, daß
sie alle aus Gestein und Metall bestehen, über eine feste Oberfläche verfügen und vergleichsweise eher
kleine sind. Zwischen diesen Planeten bewegen sich auch vereinzelte Asteroiden.
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Merkur     *     Venus     *    
Erde     *     Mars |
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Der Asteroidengürtel: Er bildet die Grenze zwischen dem inneren und äußeren Sonnensystem und beinhaltet
den Großteil der im Sonnensystem befindlichen
Asteroiden.
Manche davon sind so groß, daß sie auch als
Kleinplaneten bezeichnet werden. Etwa 200 davon haben einen Durchmesser von mehr als 100 Kilometern.
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Die Gasplaneten: Nach dem Asteroidengürtel, befinden sich im äußeren Sonnensystem
die - wie der Name "Gasriesen" bereits sagt - großen Planeten
Jupiter,
Saturn,
Uranus und
Neptun,
die anders als die inneren, terrestrischen Planeten
neben einem Gesteinskern von Unmengen Gas eingehüllt sind.
Mit der Größe der äußeren Planeten
nimmt auch deren Entfernung zur Sonne erheblich zu. Sie sind also nicht nur erheblich größer, sondern auch
erheblich weiter von der
Sonne entfernt als die inneren, festen Planeten.
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Jupiter     *     Saturn    

Uranus *     Neptun |
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Der Kuipergürtel: Ausserhalb der Umlaufbahn des Neptun befindet sich der
Kuipergürtel
, in dem wie auch
schon im
Asteroidengürtel kleine und größere Objekte um die
Sonne
kreisen. Der sog. Zwergplanet
Pluto
befindet sich bereis innerhalb
dieses Gürtels, der erheblich breiter ist, als der
Asteroidengürtel, und sich bis zur
Oorth`schen Wolke
erstreckt.
Die Objekte des
Kuipergürtels
bestehen aus mit Unmengen an Eis überzogenen Gesteinsklumpen unterschieldicher Größe.
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Pluto |
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Oorth`sche Wolke: Den äußeren Rand unseres
Sonnensystems
stellt die
Oorth`sche Wolke
dar.
Anders als der
Kuipergürtel
erstreckt sich die
Oorth`sche Wolke
nicht nur auf der Höhe der sog.
Planetenscheibe in einem Kreis ringsum die
Sonne,
sondern umgibt wie eine Schale das gesamte
Sonnensystem.
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Kuipergürtel und Oorth`sche Wolke
   
Der Kuipergürtel und die Oorth`sche Wolke
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Sonnensystem
Das Sonnensystem
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Grössenunterschiede der Planeten

Die Grössenunterschiede der Planeten
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Unsere Galaxie - die Milchstrasse
Die Milchstrasse
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